Was man in 24 Stunden London alles erleben kann

24 Stunden in London wollen gut genutzt sein! Als Schmelztiegel der Kulturen hat die mit 8,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Metropole Europas jede Menge zu bieten. Die Hauptstadt von Großbritannien gilt als wichtiges kulturelles Zentrum wie auch als Handels- und Finanz-Drehkreuz der Welt. 

Natürlich sollte man den Tag mit einem gepflegten English Breakfast beginnen! Für das kleinere Portemonnaie findest Du günstige Angebote in den Seitenstraßen der belebten Viertel wie Paddington, Earl's Court oder Soho. Gestärkt kann man dann vielleicht Westminster Abbey besichtigen, während man dem berühmten Glockenschlag von Big Ben lauscht, und anschließend den Ausblick vom London Eye genießt.

Gegenüber vom London Eye, an der Westminster Pier, legen die Ausflugsboote in Richtung Greenwich ab. Die Fahrt auf der über eine Länge von 44 Kilometern befahrbaren Themse führt vorbei am Finanzviertel, der City of London, wo der Ursprung der Stadt liegt, unter der Tower Bridge hindurch und an den sogenannten Docklands entlang. Im idyllischen und grünen Stadtteil Greenwich haben die Zeitzonen und auch die Längengrade ihren Ausgangspunkt – hier liegt der Nullmeridian.
Die Museen der Stadt London gewähren freien Eintritt! Besonders die National Gallery am Trafalgar Square begeistert mit der größten und bedeutendsten Gemäldesammlung der Welt. Rund 2300 Werke aus der Zeit zwischen dem 13. und dem 19. Jahrhundert sind hier zu bewundern. Wenn Du eher die Moderne schätzt, dann bist Du in der Tate Gallery oder in der Tate Modern richtig. Auch ein Besuch im Design Museum mit interessanter Mode, Grafik und Innenarchitektur ist einen Besuch wert.

Wer lieber shoppen möchte: Einkaufsmöglichkeiten bieten sich in London in mehr als 30.000 Geschäften! Zu den bekanntesten zählen sicher "Harrods" und "Selfridges", aber auch kleine Läden in den Vierteln Covent Garden und Soho sowie die berühmte Carnaby Street mit ihren Reminiszenzen an die Swinging Sixties laden zum Stöbern ein. Straßenmärkte mit Klamotten und Antiquitäten findet man auf der Portobello Road, in Camden und in der Petticoat Lane. Dort werden auch hervorragende internationale Gerichte feilgeboten. 

Apropos Küche: Lange galt die englische Kochkunst als nicht besonders attraktiv. Doch dank der zahlreichen Einwanderer aus aller Welt hat sich das in den letzten Jahrzehnten erheblich geändert. In London kann man die beste internationale Küche der Welt genießen – in den exquisiten afrikanischen, karibischen und italienischen Restaurants der Stadt. In Brick Lane reiht sich ein gutes indisches Lokal an das andere! Und für den bereits erwähnten kleinen Geldbeutel dürfte man in den Pubs, den Public Houses, fündig werden. Die meisten verfügen über eine hervorragende Speisekarte inklusive Fish & Chips. Dazu ein leckeres Pint Bitter vom Fass: Fullers London Pride ist hier zuhause, aber auch Meantime und Young's brauen hervorragende Biere. Mehr darüber findet man im "Good Beer Guide", der von der CAMRA, der "Campaign for Real Ale" herausgegeben wird. Craft Beer steht also hoch im Kurs.

Zu viele Eindrücke auf einmal? In diesem Fall entspannt ein Spaziergang in den zahlreichen Parks der Stadt – wie in den Kensington Gardens, dem Hyde Park mit seiner berühmten Speaker's Corner oder dem St. James's Park. Letzerer führt einen direkt zum Buckingham Palace.

Abends lässt sich der Tag bei einem Theater- oder Musicalbesuch im West End perfekt abrunden. Die besten Bands der Welt geben sich darüber hinaus die Klinke in den großen Arenen – wie Hammersmith Apollo, Shepherd's Bush Empire oder Brixton Academy – in die Hand. Aber warum nicht die U2 von morgen in einem kleinen Club in Shoreditch, Camden oder Kentish Town entdecken? Tipps dazu gibt es im wöchentlich erscheinenden, kostenlosen "Time Out".

 


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